„Der operative Professional und darauf aufbauend der ITIL-Expert bei euch war die Grundlage, um zu sagen: Ich steige jetzt in eine Materie ein, bei der es um Projektmanagement und Prozessoptimierung geht. Die ganze Ausbildung hat mich enorm nach vorne gebracht. In allen Punkten."

Ralf Mildenberg,
IT-Servicemanager

„Ich kann mein ITIL-Wissen beim Kunden einbringen.“

Schon bei der Bundeswehr arbeitete Ralf Mildenberg im IT-Bereich und wurde dort entsprechend zertifiziert. Im Anschluss an seine Dienstzeit hat er sich bei goldsteps zum ITIL-Expert ausbilden lassen und seinen jetzigen Arbeitgeber gefunden. Im Interview beschreibt er seine Motivation dahinter, was ihn am Projektmanagement reizt und warum die IT-Branche zukunftsträchtig ist.

Bitte beschreib einmal deinen bisherigen beruflichen Werdegang.

Ich habe eine Ausbildung zum Informationselektroniker-Bürosystemtechnik gemacht und wurde danach vom Bund eingezogen. Dort hat es mir gut gefallen und ich bin in die IT-Schiene gerückt, sodass ich schließlich für die Herstellung und Sicherstellung eines sicheren Verbindungsaufbaus der Kommunikation innerhalb der Bundeswehr zuständig war. Dafür wurde ich intern von der Bundeswehr zum IT-Spezialisten ausgebildet und habe mich im Rahmen meiner BFD-Maßnahme zum operativen Professional ausbilden lassen.

Aber trotzdem hast du dich für eine weitere Ausbildung bei goldsteps entschieden.

Genau. Bei euch habe ich die Ausbildung zum IT-Service Manager gemacht, zum ITIL-Expert.

Wieso?

Weil ich eher in Richtung Projektmanagement gehen möchte, statt Kabelstrippen zu ziehen (lacht).

Wie läuft die Ausbildung zum IT-Service Manager denn ab?

Das war eine berufsbegleitende Ausbildung über ein Jahr. Ich habe also nebenbei ein Praktikum in einer Firma gemacht und hatte immer zwischendurch Blockunterricht mit jeweils anschließender Prüfung.

Und was kannst du jetzt besser als vor der Ausbildung?

Ich habe ein größeres Verständnis für Prozessabläufe innerhalb von Firmen.

War es leicht für dich, im Anschluss an das Praktikum einen Job zu finden?

Ich wurde von meinem Praktikumsunternehmen, Dittrich und Kollegen GmbH, übernommen. Das ist ein kleines Unternehmen, aber sehr familiär und nur zehn Kilometer von Zuhause entfernt.

Wie hast du das Unternehmen damals gefunden?

Die Sache hatte ich goldsteps übergeben. Die wollten sich darum kümmern, für mich eine Praktikumsfirma zu finden und das haben sie gemacht. goldsteps ist dabei auch auf die von mir genannten Kriterien eingegangen. Also beispielsweise, dass ich keinen langen Anreiseweg haben möchte.

Wie sieht heute ein Arbeitstag bei dir aus?

Im Moment bin ich Bestandskundenbetreuer. Ich kümmere mich also um Projekte, die schon eingeführt wurden, habe so regelmäßig Kontakt zu den Unternehmen und optimiere dort die Prozesse. Das heißt, da kann ich auch wirklich mein ITIL-Wissen, was ich bei euch erlernt habe, anwenden und beim Kunden vor Ort mit einbringen.

Gibt es dafür viel Bedarf?

Ja, in den Firmen ist wirklich noch eine Menge Potential, weil Viele noch wie wild arbeiten. Die haben aber teilweise wirklich Lust, ihre Prozesse so anzufassen, dass sie besser werden. Und genau das ist mein täglich Brot hier bei Dittrich und Kollegen.

Hat sich dein Praktikum von Anfang an wie ein Job angefühlt oder war es wirklich eine Praktikantenstelle?

Nein, das war von Anfang an wie ein Job. Gut, die ersten ein bis zwei Monate waren Einarbeitungsphase, in der ich die Software kennenlernen sollte. Aber ich habe im Juli hier angefangen und bin schon im August mit zum Kunden gefahren und habe dort direkt ein Neuprojekt als Einführung übergeben bekommen. Dabei hat man mir auch freie Hand gelassen.

Es klingt so, als würde dir dein Job Spaß machen.

Auf jeden Fall. Es gibt immer etwas Neues. Zum einen macht die tägliche Kommunikation mit den verschiedenen Menschen Spaß. Aber ich finde es auch schön, wenn Menschen ein Unternehmen wirklich verändern wollen und ich zu dieser Veränderung beitrage. Wenn sie später einen Mehrwert haben und sagen: ‚Boah, geil! Vielen Dank. Das hat uns echt weitergebracht.‘ Das finde ich cool.

Inwiefern hat dich die Ausbildung bei goldsteps auf deine heutige Arbeit vorbereitet?

Ich wurde zwar damals von der Bundeswehr zum ITIL-Spezialisten ausgebildet, aber ich war nie der typische Crack, der mal eben eine komplette Serverlandschaft aufbaut. Ich war bei der Bundeswehr sehr spezialisiert auf mein Fachgebiet. Darum war der operative Professional und darauf aufbauend der ITIL-Expert bei euch, die Grundlage zu sagen: Ich steige jetzt in eine Materie ein, wo es um Projektmanagement und Prozessoptimierung geht. Von daher hat mich die ganze Ausbildung enorm nach vorne gebracht. In allen Punkten.

Und wie war der Unterricht bei uns?

Sehr kompetent. Eure Dozenten haben auf alles eine Antwort, weil sie einfach aus dem Fach kommen. Das heißt, sie sind nicht nur Dozenten, die das irgendwann mal gelesen oder gehört haben, sondern die machen das tagtäglich. Dementsprechend können sie das einfach fantastisch rüberbringen.

Wie hast du dich auf die Prüfungen vorbereitet?

Es gab eine Prüfungsvorbereitung bei goldsteps. Wir haben Testunterlagen bekommen, die wir im Selbststudium zuhause bearbeiten konnten und dann in einem Webinar gemeinsam mit den Dozenten besprochen haben. Da wurde erklärt, welche Lösung aus welchem Grund richtig ist.

Hast du dich gut vorbereitet gefühlt?

Es ist extrem viel Stoff und die Bücher, die ihr habt, sind wirklich dick. Das sind sehr viele Informationen und neues Wissen, was einem jeweils in vier Tagen reingeprügelt wird. Aber dann hatte man auch immer wieder ein paar Wochen Zeit, das Ganze zuhause aufzuarbeiten. Man hatte schon manchmal Angst, die eine oder andere Prüfung zu versemmeln. Aber die Aussage, dass es bisher kaum jemanden gab, der die Prüfung nicht bestanden hat, hat zugetroffen. Man hat das wunderbar gepackt.

Was muss ich denn mitbringen, damit ich die Ausbildung zum IT-Service Manager bzw. ITIL-Expert erfolgreich abschließen kann?

Auf jeden Fall Interesse an diesen Prozessen, denn sonst wird es langweilig. Es ist wirklich ein trockener Stoff. Wer kein Interesse hat, herauszufinden was dahintersteckt, um das Ganze dann auch für die berufliche Zukunft zu verwenden, für den macht es keinen Sinn. Aber das ist ja in jedem Beruf so. Wer also statt Kabelziehen lieber ins Projektmanagement einsteigen möchte, für den ist die Ausbildung wirklich gut.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Aktuell sehe ich mich auf jeden Fall weiterhin hier im Unternehmen. Besser kann es mir ja gar nicht passieren: Ich wohne in Köln, es passt finanziell und vom zeitlichen Rahmen, von den Aufgaben und vom Team ebenfalls. Ich sehe mich also in der gleichen Position wie jetzt, nur mit viel mehr Wissen und vielleicht auch mit mehr Geld.

Was reizt dich überhaupt an der IT-Branche?

Die Branche bietet einfach enorm viele Perspektiven und Möglichkeiten. Selbst wenn ich irgendwann auf Projektmanagement oder Prozessoptimierung keine Lust mehr habe, gehe ich eben in einen anderen Bereich. Die Branche ist so vielfältig. Außerdem ist die Jobauswahl enorm. Man wird auf Xing fast täglich angeschrieben, ob man nicht Lust auf einen Job hätte. Ich behaupte mal, das gibt es in dem Ausmaß in anderen Branchen nicht.

Lernt man den Job erst, wenn man wirklich im Unternehmen ist?

Ja. Man wächst da so langsam rein. Ich würde niemals behaupten, ich kann ITIL und setze die kompletten IT-Prozesse eines Unternehmens nach ITIL um. Das wäre eine Sache, bei der ich wieder auf gewisse Dozenten von euch zurückgreifen würde, weil die den Erfahrungsschatz haben. Aber kleinere Prozesse, zu sehen, wie der Ablauf in so einer Firma ist, und wie man diese besser machen kann, das ist gar kein Problem. Da wächst man mit der Zeit auch immer weiter und traut sich, immer größere Sachen anzufassen.

Inwiefern hältst du denn Kontakt zu goldsteps, jetzt wo du schon seit Juli fest im Unternehmen arbeitest?

Ich telefoniere regelmäßig mit Marcel (Anm. d. Red. Marcel ist Berater bei goldsteps) und wir schreiben uns auch hin und wieder. Das ist ein freundschaftliches Verhältnis, aber er fragt auch nach, wie es im Unternehmen läuft oder ob goldsteps etwas für mich tun kann.

Kannst du goldsteps zum Abschluss noch in drei Worten zusammenfassen?

Kompetent. Unkompliziert. Schon fast familiär.

  • On 10. Oktober 2016
Tags: IT-Karriere, IT-Professional, IT-Servicemanager, ITIL
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